Eine Cloze-Karte ist ein Satz, aus dem ein Wort herausgenommen wurde: Sie holen es aus dem Zusammenhang zurück, statt auf eine direkte Frage zu antworten. Dieses Format lohnt sich überall dort, wo die Bedeutung an den Nachbarwörtern hängt — bei Grammatik, festen Wendungen und ganzen Ausdrücken. Einzelne Fakten, die für sich allein stehen, sind auf einer klassischen Frage-Antwort-Karte besser aufgehoben.
In Anki entsteht so eine Karte in drei Handgriffen:
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Öffnen Sie den Editor und stellen Sie den Notiztyp auf Cloze um.
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Tippen Sie Ihren Satz, markieren Sie das Wort, das verschwinden soll, und klicken Sie auf die Cloze-Schaltfläche — oder schreiben Sie die Auszeichnung von Hand.
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Klicken Sie auf Add.
Die Auszeichnung sieht so aus:
She {{c1::went}} to the market yesterday.
Eine Lücke taugt nur dann etwas, wenn man sie nicht erraten kann — weder über die Grammatik noch über die Länge des Platzhalters. Genau daran entscheidet sich, ob eine Karte Ihnen hilft oder nur Zeit kostet.
Das Wichtigste in Kürze
Eine gute Cloze-Karte prüft genau einen Sachverhalt, lässt so viel Kontext stehen, dass Erinnern möglich bleibt, ohne dass die Antwort auf der Hand liegt, und gehört in den eigenen Notiztyp Cloze.
| Regel | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Eine Lücke, ein Sachverhalt | Sätze mit zwei unabhängigen Fakten in zwei Notizen aufteilen, sonst lässt sich die Karte nicht ehrlich bewerten. |
| Die Nummer ist kein Zufall | Gleiche Nummern fassen zusammengehörige Teile auf einer Karte zusammen, verschiedene verteilen sie auf eigene Wiederholungsrhythmen. |
| Nichts Erratbares verstecken | Wörter ohne grammatische Alternative oder mit verräterischer Länge taugen nicht als Lücke. |
| Leere Karten aufräumen | Nach dem Bearbeiten von Cloze-Text einmal Tools → Empty Cards aufrufen und die verwaisten Karten entfernen. |
| Wortschatz beim Lesen einsammeln | WordByWord sammelt Wörter aus echten Artikeln und Videos in Sammlungen, die sich als CSV oder TSV nach Anki exportieren lassen. |
Inhalt
Was eine Lücke im Satz tatsächlich abfragt
Lücken funktionieren, weil der Satz drumherum dem Gedächtnis einen Anker gibt. Das fehlende Wort bleibt in einer echten Bedeutung eingebettet — und das zählt, sobald der Kontext selbst zum Lernstoff gehört. Eine reine Frage-Antwort-Karte macht das Gegenteil: Dort ist alles weggeschnitten außer dem nackten Fakt.
Beim Sprachenlernen passen Lücken deshalb besonders gut zu:
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festen Wortverbindungen (im Englischen heißt es take a photo, nicht make a photo, wie das deutsche „machen“ nahelegt);
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Präpositionen und Partikeln, die außerhalb eines Satzes bedeutungslos sind;
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Redewendungen und mehrteiligen Ausdrücken;
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vollständigen Beispielsätzen, die die richtige Wortstellung vorführen.
Ein direkter Vergleich macht es deutlich. Eine Frage-Antwort-Karte fragt: „Was heißt aunque?“ Eine Cloze-Karte zeigt stattdessen „{{c1::Aunque}} llueva, saldré a caminar“ und verlangt das Wort, mit dem der Satz grammatisch und inhaltlich aufgeht. Die erste prüft Vokabelwissen, die zweite den Gebrauch.
Der Haken: Wenn sich die Lücke aus der Verbform, der Satzlänge oder schlicht daraus ergibt, dass nichts anderes hineinpasst, trainieren Sie Mustererkennung statt Gedächtnis. In Andy Matuschaks Notizen steht es unmissverständlich: Schlecht gebaute Lücken führen zu flacherem Lernen als eine sauber formulierte Frage-Antwort-Karte, weil sie oberflächliches Abgleichen belohnen.
So legen Sie eine Cloze-Karte in Anki an
Öffnen Sie den Editor und wählen Sie in der Liste der Notiztypen Cloze. Dieser Typ bringt zwei Felder mit: Text für den Satz und Extra für Übersetzung, Anmerkungen oder die Quelle.
Der Ablauf Schritt für Schritt:
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Schreiben Sie den vollständigen Satz in das Feld Text.
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Markieren Sie das Wort oder die Wendung, die verborgen werden soll.
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Klicken Sie auf die Cloze-Schaltfläche oder setzen Sie die Klammern selbst:
{{c1::word}}. -
Wiederholen Sie das für weitere Lücken im selben Satz — was als eigene Karte laufen soll, bekommt eine neue Nummer.
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Speichern Sie die Notiz mit Add.
Laut dem Anki-Handbuch setzt der Cloze-Befehl die Auszeichnung um markierten Text automatisch. Die doppelten Klammern müssen Sie also nicht tippen — die Syntax zu kennen hilft trotzdem, sobald Sie von Hand nachbessern oder Fehler suchen.
Verschachtelte Lücken und Hinweise bringen zusätzliche Freiheit. Aus diesem Schnipsel entstehen zwei Karten, jede versteckt ein anderes Wort:
The {{c1::chef}} prepared a {{c2::soufflé}} for dessert.
Ein Hinweis nach dem zweiten Doppelpunkt stupst in die richtige Richtung, ohne die Lösung zu verraten:
The {{c1::chef::Beruf}} prepared dessert.
Profi-Tipp: Halten Sie beim Klick auf die Cloze-Schaltfläche Alt gedrückt (auf dem Mac Option), dann übernimmt Anki die Nummer der vorigen Lücke. Zusammengehörige Teile bleiben so auf einer Karte, statt sich auf zwei zu verteilen, die Sie getrennt wiederholen müssen.
Zwei Dinge bringen Einsteiger regelmäßig durcheinander. Sind mehr Karten entstanden als gedacht, liegt es an den Nummern: Jede neue Nummer erzeugt eine eigene Karte. Zwei Lücken mit c1 landen gemeinsam auf einer Karte; c1 und c2 ergeben zwei, auf denen jeweils ein Wort verdeckt und das andere im Klartext zu sehen ist.
Der zweite Klassiker sind leere Karten. Löschen Sie Text innerhalb einer Lücke, nachdem die Karten bereits erzeugt wurden, räumt Anki die verwaiste Karte nicht immer selbst weg. Schauen Sie deshalb ab und zu unter Tools → Empty Cards nach, bevor sich Ihre Warteschlange damit füllt.
Woran man eine gelungene Karte erkennt
Über allem steht eine Regel: eine Lücke, ein Sachverhalt. Prüft ein Satz zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, gehören sie in zwei Notizen. Eine Karte, die gleichzeitig nach einer Verbform und einer beliebigen Jahreszahl fragt, bestraft Sie dafür, dass Sie die Hälfte wissen.
Genauso wichtig ist der Kontext. Rund um die Lücke muss genug stehen, dass Sie sich an eine Bedeutung erinnern und nicht ein Grammatikrätsel lösen. Passt nur ein einziges Wort hinein oder verrät die Länge des Platzhalters die Antwort, ist die Karte misslungen.
Mehr als drei Lücken pro Satz sollten es nicht sein. Danach wird die Karte unübersichtlich und die Selbsteinschätzung unzuverlässig, weil Sie kaum noch sagen können, an welcher Stelle es gehakt hat.
Das sollten Sie tun:
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bedeutungstragende Wörter verstecken — Verben, Substantive, zentrale Adjektive;
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so viel Umgebung stehen lassen, dass Erinnern möglich, aber nicht automatisch ist;
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Sätze mit mehreren Fakten auf eigene Notizen verteilen.
Das sollten Sie lassen:
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ein Wort verstecken, zu dem es an dieser Stelle keine grammatische Alternative gibt;
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vier oder fünf Lücken in einen Satz stopfen;
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Funktionswörter ohne eigene Bedeutung tilgen — es sei denn, genau die üben Sie gerade.
Profi-Tipp: Erraten Sie die Lücke, ohne den Satz zweimal zu lesen? Dann schreiben Sie die Karte neu. Zu leichte Lücken trainieren Mustererkennung statt des Erinnerns, um das es eigentlich geht — die Forschung zu Cloze-Aufgaben ist da eindeutig. Eine Karte, die man im Halbschlaf beantwortet, kostet nur Zeit.
Dasselbe Prinzip gilt weit über Cloze-Karten hinaus. Sich erinnern statt wiedererkennen ist der Kern des aktiven Abrufens — und genau deshalb tauchen Lückenkarten und aktives Abrufen in Lerntipps fast immer im selben Atemzug auf.

Fortgeschrittene Kniffe, ohne Chaos anzurichten
Wenn ein paar hundert einfache Karten hinter Ihnen liegen, zahlen sich einige raffiniertere Muster aus.

Die erste Weggabelung: gleiche Nummer oder verschiedene. Gleiche Nummern nehmen Sie, wenn zusammengehörige Teile gemeinsam erscheinen und als Einheit bewertet werden sollen — etwa ein Verb samt Reflexivpronomen. Verschiedene Nummern, wenn jeder Teil seinen eigenen Rhythmus bekommen soll, denn Ankis Planer behandelt jede Karte separat und richtet sich nach Ihrer Bewertung.
Hinweise ({{c1::palabra::Hinweis}}) helfen in der Anfangsphase, wenn ein Wort noch ganz neu ist und eine kleine Stütze braucht. Die Gefahr liegt darin, sich zu lange darauf zu verlassen. Brauchen Sie den Hinweis nach zwei Wochen Wiederholung immer noch, gehört die Karte umgeschrieben — eine Dauerkrücke bringt nichts.
Für das Sprachenlernen bewähren sich vor allem diese Muster:
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Feste Wortverbindungen: „He {{c1::did}} his homework before dinner“ übt das Verb, zu dem deutsche Ohren reflexhaft make sagen würden.
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Verbformen: „Nosotros {{c1::comimos}} paella ayer“ holt die Vergangenheitsform aus einem lebendigen Satz heraus.
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Partikeln: „I’m looking {{c1::forward}} to the trip“ zielt genau auf den Teil des Verbs, der zuerst vergessen wird.
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Wort und Übersetzung als Paar: beides unter derselben Nummer verstecken, damit es gemeinsam auftaucht.
Verschachtelte Lücken versteht das heutige Anki, überlappende dagegen nicht: Derselbe Textabschnitt lässt sich nicht unter zwei verschiedenen Nummern verbergen. Der Versuch endet entweder mit einer Fehlermeldung oder mit einer Karte, die keinen Sinn ergibt. Halten Sie die Lücken überschneidungsfrei, dann stellt sich die Frage gar nicht erst.
Einstellungen in Anki und typische Fehlerquellen
Der Notiztyp Cloze folgt einer strengen Regel: So viele unterschiedliche Nummern ein Feld enthält, so viele Karten entstehen. Drei Nummern — c1, c2, c3 — ergeben drei Karten, auf denen jeweils eine Lücke verdeckt und der Rest im Klartext zu sehen ist. Das steckt fest im Vorlagensystem, in dem {{cloze:FieldName}} für die Darstellung des verborgenen Textes sorgt.
Sehen die Wiederholungszahlen nach einem großen Import merkwürdig aus, liegt es fast immer an uneinheitlicher Nummerierung. Eine kurze Checkliste für die häufigsten Fälle:
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Karten wirken doppelt. Prüfen Sie, ob Teile versehentlich verschiedene Nummern bekommen haben, obwohl sie zusammengehören.
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Unerwartete Kartenzahl. Zählen Sie die unterschiedlichen Nummern im Feld — die Summe muss zur Zahl der erzeugten Karten passen.
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Leere Karten nach Änderungen. Tools → Empty Cards findet und entfernt, was von gelöschtem Cloze-Text übrig geblieben ist.
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Verwirrung durch Verschachtelung. Überlappende Bereiche mit verschiedenen Nummern werden nicht unterstützt. Lücken sauber trennen.
Über bedingte Felder lässt sich zusätzlicher Kontext gezielt einblenden: Ein Hinweis oder eine Grammatiknotiz erscheint dann nur auf der betreffenden Karte statt auf allen Geschwisterkarten.
Profi-Tipp: Bevor Sie einen großen Stapel Cloze-Notizen importieren, schieben Sie fünf bis zehn davon in ein Wegwerf-Testdeck. Stimmt die Zahl der erzeugten Karten mit Ihrer Erwartung überein, bleibt keine leer — erst dann kommt der Rest hinterher. So bleibt ein Nummerierungsfehler in zehn Notizen stecken, statt sich über Hunderte auszubreiten.
Womit sich die Kartenerstellung beschleunigen lässt
Bei kleinen Mengen ist Handarbeit völlig in Ordnung. Sobald Sie aber echte Artikel oder Transkripte nach Wortschatz durchgehen, wird es zäh. Dagegen helfen ein paar Werkzeugkategorien.
Cloze-Generatoren nehmen einen Textblock entgegen und geben ihn in einem Format zurück, das Anki direkt versteht. Der Generator von IIENSTITU etwa lässt Sie die Strategie wählen — Wörter selbst anklicken, alle Substantive und Verben automatisch verdecken oder jedes n-te Wort — und exportiert eine TSV-Datei mit fertiger {{c1::...}}-Syntax. Die Variante „jedes n-te Wort“ eignet sich gut für allgemeine Leseflüssigkeit, während Werkzeuge mit gezielter Auswahl auf bestimmte, von Ihnen ausgesuchte Wörter zugeschnitten sind.
Ein praxistauglicher Ablauf sieht so aus:
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Sätze aus dem entwerfen, was Sie tatsächlich lesen oder hören;
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jeden davon auf einen Sachverhalt und auf Erratbarkeit prüfen;
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nach Anki übertragen, größere Mengen bequem per TSV-Import;
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die ersten zehn erzeugten Karten stichprobenartig ansehen, bevor der Rest drankommt.
Wenn Sie Wortschatz ohnehin beim Lesen von Artikeln oder beim Videoschauen sammeln, fügt sich WordByWord nahtlos in diese Kette: Sammlungen aus echtem Material lassen sich als CSV oder TSV exportieren, und Anki nimmt solche Dateien für Cloze-Notizen direkt an. So entsteht eine Brücke vom beiläufig aufgeschnappten Wort zur strukturierten Wiederholung — ausführlicher beschrieben in unserem Leitfaden dazu, wie Sie Wortschatz beim Lesen festhalten.
Ein Vorbehalt sei genannt: Beim Datenschutz unterscheiden sich Online-Generatoren erheblich. Manche verarbeiten den Text ausschließlich im Browser, andere verlangen ein Konto und schicken ihn an einen Server. Prüfen Sie das, bevor Sie Vertrauliches einfügen.
Wann sich eine Lücke lohnt — und wann nicht
Nehmen Sie Lücken für alles Kontextabhängige: feste Wendungen, Partikeln, Grammatik, die außerhalb eines vollständigen Satzes nicht existiert. Frage-Antwort-Karten passen zu einzelnen Fakten, Definitionen und Vokabeln, die nicht an ihren Nachbarn hängen. Den meisten Decks tut eine Mischung besser als die Festlegung auf ein einziges Format.
Bei reinen Vokabellisten — Wort und Übersetzung, sonst nichts — würden wir auf Lücken verzichten, ebenso überall dort, wo das Formulieren eines guten, nicht erratbaren Satzes länger dauert, als der Inhalt es wert ist. Und wenn ein Thema zu keinem der beiden Formate recht passt, zählt ohnehin mehr, dass Ihr Spaced-Repetition-Plan zu Ihrem tatsächlichen Pensum passt.
Kurz gesagt: Das Format richtet sich danach, wie das Wissen in Ihrem Kopf liegt — nicht danach, welche Karte schneller getippt ist.
Vom Gelesenen direkt in die Wiederholung
Gute Cloze-Karten von Grund auf zu bauen frisst Zeit, die Sie lieber mit Lesen verbringen würden. WordByWord nimmt Ihnen den mühsamsten Teil ab, die Suche nach passenden Sätzen: Wörter werden direkt aus den Artikeln, PDFs und YouTube-Videos gesichert, mit denen Sie ohnehin arbeiten, und die Sammlung wird zu Karteikarten, ohne dass Sie einen einzigen Satz abtippen.
Für eine Cloze-Routine zählen vor allem diese Funktionen:
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Übersetzung per Klick auf jeder Webseite, in PDFs und in YouTube-Untertiteln — über 50 Sprachen;
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Sammlungen, die Sie selbst zusammenstellen, per KI aus einer Vorgabe erzeugen oder als CSV importieren;
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Export als CSV oder TSV, der sich unmittelbar in den Notiztyp Cloze einfügt;
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sieben eingebaute Übungsmodi, falls Sie lieber gleich in WordByWord wiederholen.
Wenn Sie keine Lust mehr haben, für jedes neue Wort einen Satz zu erfinden: Installieren Sie die WordByWord-Erweiterung und bauen Sie Ihre erste Sammlung aus einem Artikel, den Sie sowieso lesen wollten.
Häufige Fragen
Was ist eine Cloze-Karte? Eine Karteikarte, auf der ein oder mehrere Wörter eines Satzes durch eine Auszeichnung wie {{c1::word}} verdeckt sind, sodass Sie das fehlende Wort aus dem Zusammenhang holen statt auf eine direkte Frage zu antworten.
Wie mache ich aus einem Satz mehrere Karten? Geben Sie jedem Wort eine eigene Nummer — c1, c2, c3. Anki erzeugt pro Nummer eine Karte und zeigt die übrigen Lücken im Klartext.
Warum zeigt Anki mehr Karten an als erwartet? Sehen Sie die Nummerierung durch. Jede eigenständige Nummer erzeugt eine eigene Karte, also reicht ein Vertipper mit einer zusätzlichen Ziffer für eine zusätzliche Karte.
Sind Cloze-Karten für Vokabellisten sinnvoll? Meist nicht. Ihre Stärke liegt dort, wo die Bedeutung am Kontext hängt: feste Wendungen, Partikeln, Grammatik. Wortpaare funktionieren als schlichte Frage-Antwort-Karten besser.
Wie viele Lücken gehören in einen Satz? Eine bis drei. Darüber hinaus wird die Selbsteinschätzung unzuverlässig, weil Sie nicht mehr erkennen, welche Lücke Sie verfehlt haben.




